Beim 3D-Druck werden CAD-Daten von Bauteilen zunächst digital in dünne Scheiben geschnitten und diese schichtweise in einer Druckmaschine nacheinander verarbeitet. Die Technologie basiert auf der von Tintenstrahldruckern. Durch selektive Verfestigung von Pulver durch den Binder aus dem Druckkopf der Maschine, kann so ein Bauteil aufgebaut werden. Die Zerlegung in viele Einzelschichten macht es möglich, geometrisch sehr komplexe Bauteile in relativ kurzer Zeit herzustellen.

Kommerziell bieten wir die Herstellung von Bauteilen aus Al2O3 an, Kunden schicken uns hierzu CAD-Daten zu, wir liefern innerhalb von 1-3 Wochen die 3D-gedruckten Keramikteile aus. In einem zusätzlichen Schritt können wir Bauteile auch glasieren, wodurch die Oberfläche dicht und glatt wird. Hierdurch stellen wir anspruchsvolle Designteile her.

Neben der Bauteilherstellung bieten wir auch die Entwicklung des Prozesses für Kunden an. Dies umfasst die Rezepturentwicklung für Pulverbett und Tinte, schließt z.B. auch Pulvercharakterisierung und QS mit ein. Wir vergeben dafür Lizenzen unserer Patente, die es unseren Kunden dann branchenexklusiv erlaubt, Baueile im 3D-Druck nach unseren Patenten herzustellen.

Mittlerweile bietet WZR auch Rohstoffe für den 3D-Druck von Keramik an. Aufgrund der jahrelangen Erfahrung mit dem 3D-Drucken von Keramiken und der Weiterentwicklung der benötigten Rohstoffe, ist WZR heute in der Lage ausgereifte Pulver und die passenden Flüssigbinder zum Kauf anzubieten. Dies ermöglicht es Kunden, die einen geeigneten ZCorp. Drucker besitzen, selbst mit den speziellen keramischen Pulvern zu arbeiten. Wir bieten ein Al2O3 mit Reinheit von 99,5% an sowie eine Silicatkeramik, die bei 1200°C gesintert werden kann. Jede Pulvercharge wird mit einem Schwindungsfaktor ausgeliefert, da auch 3D-gedruckte Teile im Brand kleiner werden. Durch Skalieren der Bauteile mit diesem Faktor wird das passende Fertig-Maß erreicht.