Bei diesem Prozess wird eine hochviskose keramische Masse selektiv mit einem 3D-Extruder auf eine Bauplattform aufgetragen.

Die WZRceramic Solutions GmbH nutzt dafür das Gerät „Delta 2040″der Firma WASP mit dem dafür erhältlichen LDM-Extruder. Die Bauplattform hat einen Durchmesser von 200mm und die Bauteilhöhe kann bis zu 400mm betragen.

Als Material werden zum einen herkömmliche plastische Massen wie zum Beispiel Ton, aber auch eigens entwickelte Massen auf Basis technischer Keramiken verwendet.

Die Vorlage liefert eine CAD-Datei (im STL-Format) des herzustellenden Bauteils, welche in Scheiben (Slices) mit entsprechender Schichtdicke zerlegt wird.

Das durch diesen Prozess entstandene Bauteil wird nach der Trocknungsphase von der Bauplattform entnommen und anschließend entbindert und gebrannt, so dass es seine endgültigen Eigenschaften erhält.

Die Gesamtkosten dieses Verfahrens sind gegenüber anderen AM-Verfahren wie Binder-Jetting oder Stereolithographie deutlich geringer, sowohl von den Geräte-, als auch Materialkosten.





Vorteile

Hohe Baueschwindigkeit (bis zu ca. 300cm3/h) Hohe Festigkeit Geringe Porosität Günstiges Verfahren

Nachteile

Je nach Baugeometrie sind Stützen bei Überhängen notwendig Geringe Auflösung Die Oberfläche hat deutlich sichtbare Einkerbungen zwischen den Schichten